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19. Oktober 2025
Holprige Radwege in Nienburg? Zu schmal, zu holperig und in schlechten baulichen Zustand, so beurteilen
dreiviertel der Alltagsradfahrenden in Nienburg. In einer bundesweiten
Untersuchung mit Unterstützung des Bundesministeriums für
Verkehr vom Juni 2025 kommt die Nienburger Fahrradinfrastruktur nicht
gut weg. Nach Schulnoten bewegt sich die Qualität der Radwege
zwischen 5,0, baulicher Zustand, und 5,1 für die Wegbreite. Die
Stadt Nienburg ist damit auf den hinteren Plätzen im Land Niedersachsen
und im letzten Drittel im Bund gelandet. „Es gibt erheblichen
Nachholbedarf in unserer Kreisstadt“, so Klaus Wittmershaus vom
Vorstand des ADFC. Man vermisse politisches Engagement, hieß es
von anderer Seite des Verbandes. Aktuell hatte der Fahrradverband im Rahmen der Sanierung der Hafenstraße eine Fahrradaufstellfläche neben dem Fußgängerüberweg in einer Stellungnahme an die Stadt empfohlen. Damit sollte der Radfahrer aus der Bismarckstraße in die Bisquitstraße (Innenstadtrichtung) besser gelenkt werden. Der Verein versprach sich davon eine Reduzierung des Fahrradverkehrs über den Zebrastreifen. Die Stadt selbst hatte dazu bereits 2013 einen Entwurf vorgelegt. Der Vorschlag erhielt allerdings keine Beachtung vonseiten der zuständigen Behörde. Fahrradverkehr als Verkehrsart wirklich zu akzeptieren und auch zu unterstützen fordern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der regelmäßig seit fast acht Jahren stattfindenden Critical-Mass-Veranstaltungen. Mit dem Rad geht es jeweils am letzten Freitag im Monat eine Stunde quer durch die Stadt. Die nächste Ausfahrt findet statt am Freitag, dem 31. Oktober, um 17 Uhr ab Goetheplatz Nienburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, vorab ihr Licht am Fahrrad zu prüfen. Die CM-Aktionen werden unterstützt von den Naturfreunden, dem BUND, dem NABU, den Grünen sowie dem ADFC.
Zum zweiten Foto: |
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