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Webmitteilung vom 31. August 2026

- Toll oder oll? --- Fahrradklima-Test 2026 ---» https://fkt.adfc.de/

Wie fahrradfreundlich sind Nienburg, Hoya, Rehburg-Loccum, Stolzenau und Uchte?

Ab dem 1. September können Radfahrende wieder ihre Kommune bewerten. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit: Wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiß am besten, wie sicher, komfortabel und angenehm das Radfahren vor Ort tatsächlich ist.
Der ADFC-Fahrradklima-Test 2026 bietet bis zum 30. November 2026 die Gelegenheit, diese Erfahrungen einzubringen. Die bundesweite Befragung gehört zu den größten Untersuchungen zur Zufriedenheit von Radfahrenden weltweit. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2027 veröffentlicht werden.

Ihre Erfahrung ist gefragt

Beim Fahrradklima-Test geht es um weit mehr als die Frage, ob es irgendwo einen Radweg gibt. Bewertet wird, wie sich Radfahren im Alltag anfühlt:
• Fühlen sich Radfahrende sicher?
• Sind Radwege gut ausgebaut und gepflegt?
• Sind wichtige Ziele mit dem Fahrrad gut erreichbar?
• Gibt es ausreichend Fahrradabstellanlagen?
• Wie gut funktioniert die Verkehrsführung?
• Wird der Radverkehr bei der örtlichen Verkehrspolitik ausreichend berücksichtigt?
• Macht Fahrradfahren Spaß – oder ist es häufig mit Stress verbunden?

Auswertung ab 50 Teilnehmerinnen/Teilnehmern:
Um in die Auswertung zu kommen, müssen wenigstens 50 „Stimmen“ für einen Ort abgegeben werden. Sinnvoll ist deshalb für die Befragung nur den Hauptort der Samtgemeinde/Stadt anzugeben: Hoya, Steimbke, Heemsen, Uchte, Stolzenau, Marklohe, Nienburg, Rehburg/Loccum bzw. Steyerberg. Bei der Befragung vor zwei Jahren hat es nur Nienburg in die Auswertung geschafft. Alle anderen Stimmen tragen dann „nur“ zum Bundestrend bei.

Die Antworten geben Kommunen, Verkehrsplanenden und politischen Entscheidungsträgern konkrete Hinweise darauf, wo Verbesserungen notwendig sind und was bereits gut funktioniert.

2026 besonders im Blick: Kinder und Jugendliche

Der Fahrradklima-Test 2026 widmet sich schwerpunktmäßig der „Mobilität von Kindern und Jugendlichen“.
Damit rückt eine wichtige Frage in den Mittelpunkt: Können Kinder und Jugendliche ihre täglichen Wege sicher und selbstständig mit dem Fahrrad zurücklegen?
Das macht die Befragung auch für Eltern, Familien, Schulen und alle Menschen interessant, denen sichere Wege für die nächste Generation wichtig sind.
Nienburg: Noch Luft nach oben

 

Bei der Umfrage vor zwei Jahren hat es aus dem Landkreis Nienburg nur die Kreisstadt in die Auswertung geschafft.

Der Stadt Nienburg/Weser bescheinigte der Fahrradklima-Test 2024 ein durchwachsenes Fahrradklima. Die Gesamtbewertung lag bei 4,3. Damit wurde Nienburg in der entsprechenden Ortsgrößenklasse auf Rang 359 von 429 Orten geführt.
Zum Vergleich: 2022 lag die Bewertung noch bei 4,01. Der neue Test bietet deshalb eine wichtige Möglichkeit zu sehen, ob sich die Situation und die Wahrnehmung der Radfahrenden seitdem verändert haben.

Sind Radwege besser geworden? Wurden Gefahrenstellen entschärft? Sind Verbindungen zwischen Ortsteilen und wichtigen Zielen verbessert worden? Fühlen sich Radfahrende heute sicherer?

Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis.
Für Hoya, Rehburg-Loccum, Stolzenau und Uchte gilt erneut: Mitmachen!
Gerade in kleineren Städten und Gemeinden kommt es auf jede einzelne Stimme an.

Wie fahrradfreundlich ist Ihre Kommune?
Sie entscheiden mit.

Die Teilnahme ist online möglich unter https://fkt.adfc.de/. Der ADFC hält einige Fragebögen auch in Papierform vor. Anforderung unter 05021 8965757 (AB).

 

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