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Webmitteilung vom 18. März 2018

Kreistag beschließt Beitritt zum AGFK

Der Kreistag hat am 16. März den Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK) beschlossen Wir begrüßen diesen Schritt.

Zum Foto: Hier die Erläuterung im Kreistag durch die Verwaltung.

 

AGFK, was ist das?

Mit der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/ Bremen e.V. (AGFK) will Niedersachsen den Radverkehr besonders fördern. Der Arbeitskreis erleichtert in verschiedenen Arbeitsgruppen den Austausch unter Experten aus Verwaltung und Verbänden. Der ADFC verspricht sich von dem Arbeitskreis einen deutlichen Schub bei der Radverkehrsentwicklung im Lande Niedersachsen.
Mehr Informationen unter www.agfk-niedersachsen.de.


Webmitteilung vom 02. März 2018

Kreisausschuss macht den Weg frei für Beitritt in den AGFK

Der Kreisaussschuss des Landkreises hat nun beschlossen, dem Arbeitskreis fahrradfreundlicher Kommunen beizutreten. Wir versprechen uns davon einen neuen Schub für die Weiterentwicklung des Fahrradverkehrs im Landkreis.
 

Webmitteilung vom 18. Januar 2018

Landkreis beabsichtigt Beitritt in den AGFK

Nach Informationen aus dem Landkreis Nienburg ist von der Verwaltung vorgesehen, der Politik vorzuschlagen, der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen / Bremen (AGFK) beizutreten. Dazu muss ein Beschluss in den Gremien gefasst werden. - Wir begrüßen diesen Schritt.

 

Webmitteilung vom 07. Januar 2018

 

Stadt und Landkreis Nienburg in der Fahrradverkehrsentwicklung weiße Flecken?

Fahrradland Niedersachen 2017 ist der Titel der aktuellen Broschüre der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen / Bremen (AGFK). Vorgestellt wurde sie jetzt beim Mitgliedertreffen des ADFC in Nienburg. Beschrieben werden, wie in den vergangenen Jahren, gute Beispiele mit Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs in den jeweiligen Kommunen. Hamel wurde zertifiziert u.a. für die Entwicklung eines Hauptradroutennetzes, das sternförmig Fahrradfahrer in die Innenstadt führt. Ein ähnliches Projekt hat die Stadt Lingen / Ems angestoßen. In Osnabrück wurden Radwege verbessert und auf Fahrbahnen Schutzstreifen und Fahrradstreifen markiert. Zusätzlich hat man mit Sharrows (Piktogramme auf der Fahrbahn) experimentiert und im Rahmen eines bundesweiten Forschungsprojektes mit Erfolg untersucht. Radschnellwege, Fahrradzonen, Abstellanlagen sind weitere Themen die beschrieben werden. Beispiele aus der Stadt oder dem Landkreis Nienburg sucht man allerdings vergebens.* ** Die Zuständigen haben sich nicht zu einer Mitgliedschaft durchringen können. Politik und Verwaltung müssen damit ohne die Informationen und Anregungen der AGFK auskommen. „Das ist mehr als bedauerlich“, so Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC, „weil so viele Ideen bei uns gar nicht ankommen.“ Es geht natürlich auch um Fördermaßnahmen und um rechtliche Fragen. U.a. werden die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) überarbeitet. Dazu gibt es einem AGFK-Workshop, der Erkenntnisse der Kommunen in das Update der neuen ERA einbringen kann.

„ Wer den Fahrradverkehr voran bringen will, benötigt Anstöße und Erfahrungen“, so der ADFC. „Man kann nicht alles selbst neu erfinden.“ Das AGFK-Netzwerk biete gute Möglichkeiten, für die Weiterentwicklung zukunftsorientierter Verkehrskonzepte. Daran sollten sich auch unsere Kommunen beteiligen.

Inzwischen gehören 46 Städte, Gemeinden und Landkreise dem AGFK an. Über 60% der Bevölkerung Niedersachsens und Bremens gehören damit Mitgliedsverwaltungen an. Der Arbeitskreis wird unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und dem Senator für Umwelt Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen. Sitz der Geschäftsstelle ist in Hannover in Räumen der Region. Die Info-Broschüre erscheint i.d.R. jährlich.


Zum Foto: Vorgestellt wird die neue Broschüre Fahrradland Niedersachen 2017.
Nienburg ist leider nicht vertreten.

 

Anmerkungen:

* Zur Vervollständigung/Ehrenrettung: Genannt wird in der Broschüre die 4-Sterne-Zertifizierung des Weserradweges. Hier hat sich besonders der Landkreis Nienburg sehr bemüht. Die erreichten Ergebnisse sind gut (Beschilderung, Sanierung von Wegen, Verminderung von Unfallgefahren, verbesserte Wegstreckenführung). Darauf sollten sich die Verantwortlichen allerdings nicht ausruhen. Es gibt noch erhebliches Verbesserungspotential.

** Ebenfalls wird unter Fahrradtourismusförderung die Wolfsroute von der Mittelwesertouristik vorgestellt, die auch durch den Landkreis Nienburg verläuft.

 


 

 

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