![]() |
![]() |
| | Startseite | Über uns | Kontakt | Gästebuch | Mitglieder | | |
© www.adfc- nienburg.de |
Sie sind hier: Startseite / Radwege / Radwege Landkreis / Deichverteidigungsw. Hoya |
|
Pressemitteilung vom 14. März 2012 Wege am Weserdeich für Radfahrer öffnen
Vor dem Hintergrund der angestrebten Zertifizierung der für den Fahrradtourismus bedeutsamen Route hat der ADFC Vorschläge u.a. zur Verbesserung der Führung des Weges vorgelegt. "Besonders im Raum Hoya streben wir eine verbesserte Führung des Weserradweges an", so Berthold Vahlsing vom ADFC Kreisverband Nienburg. "Das Thema Weser muss bei der Führung mehr Bedeutung gewinnen", fordert der Sprecher. Der ADFC möchte den Radweg zwischen Altenbücken und Hoya nicht mehr über Dedendorf und einem unattraktiven Radweg an der Landesstraße L351 führen sondern ab Altenbücken über die Deichverteidigungswege am Hafen vorbei unter der Landesstraße L330 hindurch direkt in das Stadtgebiet von Hoya führen. "Seit mehr als 2 Jahren versuchen wir hier Überzeugungsarbeit zu leisten aber es geht nicht so richtig weiter", berichtet der Vorsitzende des ADFC.
Das Interesse zur Öffnung der Deichverteidigungswege bei Altenbücken und Bücken ist bei der Samtgemeinde Grafschaft Hoya durchaus da. Im Gespräch mit dem Samtgemeindebürgermeister Detlef Meier wurden die ADFC-Vorschläge zur Verbesserung der Radwegführung des Weserradweges im Raum Bücken/Hoya positiv bewertet. In der Folge sollten rechtliche Bedenken bei der Nutzung der Deichwege geklärt werden. Der Landkreis Nienburg, der die Qualitätsoffensive Weserradweg vorantreibt, steht der ADFC-Initiative Anliegen ebenfalls wohlwollend gegenüber. "Aber es geht nicht so richtig weiter", bedauert der ADFC-Sprecher. Nachfragen haben nun ergeben, dass Bedenken an der gewünschten Radwegführung angemeldet wurden. U. a. befürchtet man Verschmutzungen durch Radfahrer und andere Beeinträchtigungen. Ferner gibt es offensichtlich auch Widerstände von privaten Eigentümern an einer neuen Streckenführung. Der für den Deich zuständige Mittelweserverband in Syke teilte ähnlich Bedenken mit. Es gäbe möglicherweise Probleme mit der Schafzucht an und auf den Deichen bei einer Freigabe für Radfahrer, u. U. zusätzliche Pflegeaufwendungen und bei der Verkehrssicherungspflicht, hörte der ADFC. Im selben Gespräch wurde allerdings auch von Deichverteidigungswegen an und auf Weserdeichen im Zuständigkeitsbereich der Behörde berichtet, die für den Fahrradverkehr geöffnet seien. "Beispiele an Küste zeigen, dass ein Miteinander unterschiedlicher Nutzer an den Deichen und auf den Deichverteidigungswegen möglich ist. Das sollte auch bei uns erreichbar sein," unterstreicht der ADFC in seiner Darstellung. Wir wollen eine Verbesserung der Naherholung, die Qualitätsverbesserung des Weserradweges und damit den Fahrradtourismus und die Nahverbindungen im Alltagsverkehr mit dem Fahrrad fördern, so der Fahrrad-Club. "Uns fehlt ein wenig die Dynamik in diesem Prozess. Man wird die Zertifizierung des Weserradweges nicht auf die lange Bank schieben können. Andere Fernradwege weisen zum Teil einen deutlichen besseren Standard für Touristen mit Fahrrad auf, als unserer vor Ort," ergänzt der ADFC-Sprecher. Der Verband appelliert deshalb an die Verwaltung und die Kommunalpolitik besonders in Hoya, sich für die Öffnung der Deichverteidigungswege zwischen Altenbücken und Hoya in ihren Gremien einzusetzen, damit die Region ihre Attraktivität nicht einbüßt. Zur Unterstreichung der Forderung legt der Verband auf seinem Stand im Rahmen des Frühlingsfestes am 22. April in Hoya eine Unterschriftenliste aus, die später dem Samtgemeindebürgermeister Detlef Meier zur Unterstützung übergeben werden soll. Der ADFC bittet alle Radfahrer um rege Beteiligung. Die Liste wird ebenfalls im Netz zum Download unter www.adfc-nienburg.de angeboten. » Unterschriftenliste zum Download. Bitte anschließend dem ADFC zusenden.
Mitteilung vom 14. September 2011 ADFC setzt sich in Hoya für Deichverteidigungswege ein Am 13. September hatten Günther Struß und Berthold Vahlsing
einen Gesprächstermin mit dem neuen Samtgemeindedirektor der
Samtgemeinde Hoya Herrn Detlef Meyer. "Wir haben unsere Vorstellungen
von einer
sinnvollen Führung des Weserradweges vorgetragen". In diesem
Zusammhang wurde auch die mögliche Nutzung der Deichverteidigungswege
bei Altenbücken
erneut thematisiert. Die Samtgemeinde steht unserem Ansinnen durchaus
positiv gegenüber. Gewinnen würde der Weserradweg mit einer
deutlich verbesserten Themenorientierung (Thema Weser: die Weser
sollte im
Sichtbereich sein) und auch der Alltagsradverkehr (kurze Verbindung
nach Hoya) sowie auch die Naherholung (fahren auf dem Deich, neue
Rundkurse). Herr Meyer hat Gespräche mit den Eigentümern
der Wege zugesagt. Wir sind natürlich ebenfalls weiter gesprächsbereit
und auf die Ergebnisse gespannt.
Deichverteidigungsweg als Highlight Im März 2011 gingen uns von einem unserer Mitglieder Fotos vom Deichverteidigungsweg bei Altenbücken zu. "Die Tore zum Deichverteidigungsweg waren offen und hab' die Chance genutzt. Ein toller Weg und ein wunderschöner Blick über die Weserlandschaft kann ich euch sagen", so unser ADFC-Radler. Die Aufnahmen drücken das ebenfalls aus. Wir fordern die Öffnung der Deichverteidigungswege von Altenbücken bis Hoya für den Radverkehr. (An der Küste geht das auch problemlos.) Fotos zum vergrößern anklicken.
Deichverteidigungswege bei Hoya werden Weserradweg? Nieburg, Jan. 2011. Anfang Januar 2011 haben wir dem Weserbund unsere Vorstellung für eine neue Führung des Weserradweges vor dem Hintergrund einer möglichen Zertifizierung der Route mitgeteilt. Wegen der besseren Themenorientierung haben wir uns deutlich für eine Öffnung des Deichverteidigungswege bei Hoya für den Fahrradverkehr ausgesprochen. Der Weserbund hat von uns genauere Informationen angefordert und erhalten.
Deichverteidigungswege Thema des Arbeitskreises Radverkehr Nienburg, Dez. 2009. Der ADFC hat die Öffnung der Deichverteidigungswege beim Arbeitskreis Radverkehr des Landkreises Nienburg am 26.10.2009 thematisiert. In einer Mailanfrage vom Dez. 2009 haben wir uns beim LK nach dem Sachstand erkundigt. Danach war der Mittelweserverband Syke durchaus nicht abgeneigt, unserem Wunsch nachzukommen. Als Hemmfuß erweist sich die Stadt Hoya. Die Verwaltung mag unsere Idee nicht unterstützen. Man beruft sich auf Problemen mit der Verkehrssicherungspflicht. Wir können nicht erkennen, warum bei diesen Wirtschaftswegen im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftswegen Probleme bei der Verkehrssicherungspflicht geben soll. Das Argument scheint uns nicht stichhaltig. Wir bleiben dran.
Karte Deichverteidigungswege (hier in rot, aktuelle Führung des Weserradweges in blau) Deichverteidigungswege auf einer größeren Karte anzeigen
Deichverteidigungswege öffnen Bereits im Jahre 2000 hat sich die Kreiszeitung mit der Schließung der Deichverteidigungswege beschäftigt. Von Hoyaer Bürgern wird die Öffnung im Gespräch immer wieder gefordert. Aus Kreiszeitung vom 21. 11. 2000
| |